FAIR IST ANDERS

„Konkurrenz belebt das Geschäft“,  diese ökonomische Weisheit soll nicht angezweifelt werden. Wird der Staat zum Konkurrenten, bleiben die Regeln der Fairness jedoch oft aussen vor. Dies ganz einfach deshalb, weil überall, wo Staat drauf steht, auch Steuern drin sind.

Und diese verzerren den Wettbewerb aus diversen Gründen. Auf dieser Seite finden sich Beispiele aus verschiedenen Branchen und Regionen.

Kanton und Stadt betreiben einen Versand für Büromaterialien. Damit leistet sich der Staat einen unnötigen Parallelbetrieb zu den privaten Anbietern. Zudem werden öffentliche Gelder ausgegeben und der Verwaltungsapparat wird unnötig vergrössert.

Mit Citysoftnet tritt der Staat (d.h. die drei Städte zusammen) als Mitentwickler, Besitzer, Vermarkter, etc. von einer IT-Software auf. Das Städte-Konglomerat konkurrenziert so direkt die bisherigen und bewährten Systeme und Unternehmen. Dies führt nicht nur dazu, dass die Kosten immens höher sind, sondern es generiert auch Risiken durch Marktverzerrungen und Fehlanreize.

Die Post gestaltet ihre Schalterräume mehr und mehr zu kleinen Warenhäusern. Die Kunden sollen in ihrer Wartezeit, mit dem Kauf von Gütern aller Art, zusätzlichen Umsatz und Gewinn generieren.

Auch das Energieunternehmen der Stadt Bern ewb wollte vom reinen Stromlieferanten zum umfassenden Dienstleister in Energie- und Haustechnik werden.

Verschiedene Fachhochschulen bieten Planungs- und Architekturleistungen an, welche nicht als Studienobjekt deklariert sind, sondern als professionelle Dienstleistung.

Die Gebäudeversicherung des Kantons Bern ist ein Monopolbetrieb, der zu 100 Prozent dem Kanton Bern gehört. Jedes Haus im Kanton Bern ist obligatorisch bei der GVB versichert.
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